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Glasplatten und Glasscheiben

Glasplatte oder Glasscheibe?

Wo ist der Unterschied zwischen einer Glasplatte oder Glasscheibe?
Spricht man über Glas, das beispielsweise als Schiebetür oder auch in einer Echtglasdusche zum Einsatz kommt, stolpert man unweigerlich über die beiden verschiedenen Begriffe: Glasplatte und Glasscheibe. Hier fragt man sich nun zwangsläufig, ob es einen Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen gibt. Diese Frage kann klar verneint werden: Die beiden Bezeichnungen Glasplatte oder Glasscheibe können synonym verwendet werden. Der Begriff Glasplatte wurde ursprünglich verwendet, wenn das Glas horizontal eingesetzt wird, beispielsweise in einem Glastisch. Seitdem das Glas mehr und mehr als Baustoff entdeckt wurde, hat der Begriff der Glasplatte jedoch eine Begriffserweiterung durchlaufen. Häufig wird er für Verbundscheibensicherheitsglas verwendet. Er ist jedoch auch korrekt für Einscheibensicherheitsglas. Auch dieses bringt aufgrund seiner besonderen Produktionsabläufe ausreichend Festigkeit und Sicherheit mit, um in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt zu werden. Eine mögliche Ursache für die Präferenz gegenüber dem Begriff der Glasplatte mag sein, dass der Ausdruck Platte fester und beständiger klingt als eine Scheibe. Viele Menschen haben zunächst einmal Bedenken auf Glas zurückzugreifen, weil sie dieses als zerbrechlich wahrnehmen. Der Begriff Glasplatte klingt hier vertrauenserweckender als Glasscheibe. Doch von der zerbrechlichen Optik von Glas sollte man sich nicht täuschen lassen: Glas ist als Baustoff beständig und überzeugt durch seine Vielfältigkeit. Ob nun also Glasplatte oder Glasscheibe - beide Begriffe bezeichnen am Ende das Gleiche: in verschiedenen Systemen einbaubares, flaches Glas.

2. Aus was wird eine Glasplatte hergestellt?
Eine Glasplatte wird stets aus Rohglas hergestellt. Rohglas entsteht zunächst einmal aus unterschiedlichen Naturstoffen, die zusammengemengt werden. Am häufigsten handelt es sich hierbei um die folgenden Rohstoffe:
Kalk,
Natriumkarbonat,
Quarzsand,
Dolomit,
Feldspat,
Pottasche.
Je nach Art und Zweck des Glases können die Bestandteile jedoch variieren. Wird das Glas beispielsweise im Anschluss an die Schmelze und die Formgebung noch weiter verarbeitet, können weitere Inhaltsstoffe sinnvoll sein, um den Verarbeitungsprozess sicherzustellen. Sobald die Inhaltsstoffe zusammengemengt sind, beginnt man mit der sogenannten Schmelze. Hierbei werden die verschiedenen Stoffe bei etwa 1400 Grad geschmolzen und fügen sich damit zu einem neuen Stoff zusammen: dem Rohglas. Der Vorgang der Schmelze kann mit der Eindüsung von Luft oder Gasen zusätzlich gefördert werden. Die Schmelze unterteilt sich in drei Hauptphasen.
Phase 1: Hierbei handelt es sich um die Rauhschmelze. Das Gemenge wird in dieser Phase erst einmal homogenisiert. Zugleich findet in dieser Phase das erste Erschmelzen statt. Der entscheidende Schritt in dieser wichtigen ersten Phase ist jedoch die Homogenisierung der verschiedenen Inhaltsstoffe, damit das Glas am Ende eine homogene Einheit bildet.
Phase 2: In der Phase 2 werden die Gase aus dem Stoff getrieben. Dies bezeichnet man als Läuterung des Materials. Während dieses Prozesses wird die Qualität des entstehenden Glases entschieden und die Läuterung sollte aus diesem Grund nicht zu kurz sein.
Phase 3: In der Phase 3 der Schmelze lässt man das Material abkühlen und es kann damit im Anschluss in die weitere Form gebracht werden. Dieser Vorgang benötigt niedrigere Temperaturen. Hier gibt es je nach Verwendung des Glases große Unterschiede in der Umsetzung der Phase 3.
Der Vorgang der Schmelze ist ein langwieriger Prozess, der unter permanent hohen Temperaturen stattfindet. Das sich anschließende Fertigungsverfahren des Glases kann mit der Hilfe von Blasen, Spinnen, Pressen, Düsen, Walzen oder auch Ziehen geschehen. Mittels Walzen kann beispielsweise Struktur in den an sich glatten Stoff Rohglas gebracht werden. Das Abkühlen des Glas muss langsam geschehen, um die Spannung im Glas allmählich zu verringern. Je nach der Beschaffenheit des Glases kann dieser Prozess von wenigen Stunden bis hin zu einigen Tagen Zeit benötigen. Um ein sicheres Abkühlen zu gewährleisten, gibt es besondere Kühlbahnen sowie Kühlöfen.

3. Wie werden Glasplatten hergestellt?
Der Prozess zur Herstellung von Flachglas aus dem Rohglas wurde 1905 von dem Amerikaner John H. Lubbers das erste Mal vorgestellt. Ursprünglich wurden dafür aus dem Rohglasschmelz Zylinder gezogen und im Anschluss aufgeschnitten und dann noch geplättet. Gerade dieser Schritt bereitete jedoch Probleme in der täglichen Praxis. Der Franzose Emile Fourcault lieferte im Jahr 1913 die Lösung: Mittels einer Düse kann eine Glastafel direkt aus der Schmelze senkrecht nach oben gezogen werden. Es wird dabei in einen sogenannten Kühlkanal gezogen. Bei diesem Fourcault-Verfahren wird kein Zylinder mehr hergestellt, der im Anschluss wieder zerschnitten werden muss und damit eine entscheidende Problemquelle ausgeschaltet. Über die Glasdicke entscheidet die Ziehgeschwindigkeit. In Amerika wurde parallel dazu ein ähnliches Verfahren entwickelt, dass gegenüber dem Fourcault-Verfahren eine einfachere Kühlungsmethode gefunden hatte und ab 1917 als Libbeys-Owens-Verfahren industriell verwendet wurde. Weiterer Vorteil für die industrielle Nutzung dieses Verfahrens war, dass mehrere Ziehmaschinen eine Glasschmelzwanne nutzen konnten und damit die Nutzung effektiver wurde. Mit diesen Vorteilen gegenüber dem Fourcault-Verfahren konnte mit dem Libbeys-Owens-Verfahren doppelt so viele Glasplatten in der gleichen Zeit produziert werden. Beide Verfahren wurden in der Folgezeit genutzt und weiter verbessert. Mittels Walzen ließ der Deutsche Max Bicheroux ab 1919 Glastafeln entstehen. Das noch flüssige Rohglas wurde zwischen kühlen Walzen zu einer Art Glasband geformt. Dieses Band konnte im Anschluss zurechtgeschnitten werden und in speziellen Kühlöfen abgekühlt werden. Vorteil dieses Verfahren war die große Variation der Breite der Glastafeln bis zu 4,5 Meter. Seit den 60er Jahren hat sich ein Verfahren der Firma Pilkington durchgesetzt, bei dem die Glasschmelze auf ein flüssiges Zinnbad gegossen wird. In diesem Verfahren können schnell viele Glasplatten hergestellt werden und auch Spiegelglas kann ohne anschließende Bearbeitungsschritte produziert werden.
3.1. Sicherheitsglas nach Maß
Im Bau wird in der Regel Sicherheitsglas verwendet, um unnötige Risiken auszuschließen. Das Sicherheitsglas muss natürlich - um seinen Zweck erfüllen zu können - exakt verarbeitet werden und das richtige Maß aufweisen. Bevor es zu Sicherheitsglas (ESG) verarbeitet werden kann müssen alle Bearbeitungen an den Kanten und Flächen beendet sein. Nur wenige Veredelungsformen, wie z.B. Sandstrahlung, wird nach der Verarbeitung zu ESG aufgebracht.
3.1.1. Einscheibensicherheitsglas (ESG)
Einscheibensicherheitsglas ist den meisten Menschen aus dem Bereich der Autoindustrie vertraut. Wichtig ist bei der massgenauen Verwendung einer Glasplatte aus Einscheibensicherheitsglas, dass diese bereits als Rohglastafel in die richtige Größe gebracht wird. Ist die Rohglasscheibe nämlich erst einmal eine fertige Einscheibensicherheitsglasplatte, so kann sie nicht mehr zugeschnitten werden. Jegliche Bearbeitung muss so zuvor stattfinden. Die Entscheidung, ob die Kanten besonders bearbeitet werden sollen oder auch die Fläche ein Muster aufweisen muss, muss so vorab getroffen werden. Während ihres Entstehungsprozesses wird die Einscheibensicherheitsglasplatte auf Spannung gebracht. Aufgrund dieser inneren Spannung kann sie im Anschluss nicht mehr zugeschnitten werden. Einscheibensicherheitsglas wird über einen langwierigen Wärmeprozess hergestellt und zerbricht nach dieser Veredelung nur noch unter besonderer Gewalteinwirkung in stumpfe kleine Krümel. Es kann zu einem sogenannten Spontanbruch bei Einscheibensicherheitsglas kommen. Gerade in der Anfangszeit von Glas als Baustoff war dieser Spontanbruch ein häufiges Phänomen. Dies geschieht durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse im Glas, wird aber durch die neuen Techniken zunehmend selten. Eine besonders effektive Methode, um dem Spontanbruch zuvorzukommen, ist der Heat-Soak-Test. Bei dem Heat-Soak-Test wird die eigentlich bereits fertige Glasplatte aus Einscheibensicherheitsglas in einem Ofen über mehrere Stunden großer Hitze von 280 bis 300 Grad ausgesetzt. Eine Scheibe, die einen Nickel-Sulfid-Einschluss hat, würde in dieser Zeit in der Regel brechen. Übersteht die Glasplatte aus Einscheibensicherheitsglas diesen Test, so enthält sie kein Nickel-Sulfid. Das Risiko, das eine derart getestete Scheibe aufgrund eines Spontanbruchs doch noch bricht, liegt statistisch gesehen bei unter 0,01 Prozent. Getestete Glasscheiben sind entsprechend gekennzeichnet mit dem Zeichen ESG-H.
3.1.2. Verbundsicherheitsglas (VSG)
Bei dem Verbundsicherheitsglas ist die Frage, aus welchen Komponenten sich die Glasplatte zusammensetzt. Ist hier auch Einscheibensicherheitsglas beteiligt, gilt ebenfalls, dass jeglicher Zuschnitt zuvor erfolgen muss. Wird das Verbundsicherheitsglas aus einfachem Floatglas (auch Klarglas genannt) hergestellt, so kann es auch zu einem späteren Zeitpunkt noch zugeschnitten werden. Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei bis mehr einzelnen Glasplatten, die mittels einer Folie aneinander befestigt werden. Kommt es zu einem Bruch, können diese Verbundsicherheitsglasscheiben aufgrund der Verklebung nicht mehr scharfkantig zerbrechen. Je nachdem welches Glas für das Verbundsicherheitsglas verwendet wird, können sie auch weitere Funktionen aufweisen und so beispielsweise schalldämmend oder besonders wärmeisolierend sein. Diese Funktionen von Verbundsicherheitsglas wird gerade im öffentlichen Bau oder auch im gewerblichen Bau häufig genutzt.
3.1.3. Zuschnitte
Aus Zuschnitten aus Glasplatten können Gläser der verschiedensten Arten entstehen: Echtglasduschen, Schiebetüren aus Glas, Badezimmerspiegel, Fensterscheiben, etc. Die meisten Zuschnitte werden direkt an den Rohglastafeln getätigt. Schritte wie Flächen- und Kantenbearbeitungen werden gegebenenfalls ebenso bereits bei den Rohglastafeln erledigt. Die Verwendung von Einscheibensicherheitsglas sowie Verbundsicherheitsglas im Sanitär- sowie im gesamten Wohnbereich bietet sich aufgrund der geringen Verletzungsgefahr an. Zudem ist im Innenausbau gesetzlich vorgeschrieben, dass mindestens Einscheibensicherheitsglas verwendet wird. Dies ist der Sicherheit geschuldet. Inwiefern es bei Pendeltüren aus Glas oder auch Schiebetüren aus Glas sinnvoll sein kann, anderes Glas zu verwenden, darüber kann der Fachhandel am besten informieren. Geht es beispielsweise um Schall- oder besonderen Wärmeschutz gibt es besondere Glasausführungen, die hier etwas mehr Komfort bieten.

4. Glasplatte in Formen
Glas ist ein ausgesprochen variabel nutzbarer Baustoff, der oftmals unterschätzt wird. Eine Glasplatte kann so im Schrägschnitt gehalten sein oder auch rund oder oval oder viereckig, fünf-eckig und in eigentlich jede denkbare Form zurecht geschnitten werden. Damit ergeben sich Kombinationsmöglichkeiten der Glasplatte mit unterschiedlichsten Einrichtungsstilen sowie anspruchsvollen räumlichen Gegebenheiten. Ein deutlicher Vorteil von Glas als Baustoff ist seine fragile, durchlässige Wirkung. Anders als ein Holztisch oder auch eine Holztür wirkt das gleiche Stück aus Glas leichter und bringt damit eine ganz andere Wirkung in den Raum. Auch ausgefallene Ideen lassen sich mit einer Glasplatte umsetzen. Die Formen einer Glasplatte und die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Baustoffen sind schier unendlich.

5. Isolierglas nach Maß
Eine Glasplatte kann auch zum Isolierglas weiterverarbeitet werden. Hier sind alle Arten von Isolierglas (2-fach, 3-fach oder auch 4-fach) möglich. Neben seiner wärmedämmenden Funktion kann Isolierglas zugleich als Sonnenschutz dienen. Soll ein Isolierglas zusätzlich als Sonnenschutz dienen, so muss man abwägen, wie hoch der Sonnenschutz sein soll und wie gleichzeitig die Wärmedämmung gewährleistet sein kann, weil sich diese Faktoren im geringen Umfang negativ beeinträchtigen. Für diese Fragen sollte man dringend einen Fachhandel zu Rate ziehen. Im Scheibenzwischenraum wird bei den neuen Scheiben entweder das Gas Argon oder auch das teurere Krypton sowie das Gas Xenon eingesetzt. Auch Isolierglas kann vollständig individuell und nach Maß angefertigt werden. Die Basis jedes Isolierglas bildet jedoch stets eine einfache Glasplatte.

6. Wie kann man Glasplatten/Glasscheiben noch veredeln?
Es gibt verschiedene Methoden, wie eine Glasplatte noch zusätzlich veredelt werden kann. Eine Veredelung einer Glasscheibe kann hierbei eine bestimmte Funktion erfüllen, wie beispielsweise eine wärme- oder schallisolierende Wirkung haben. Sie kann jedoch ebenfalls eine dekorative Verarbeitung der Glasscheibe bezeichnen. Eine besonders veredelte Glasplatte kann beispielsweise auch bei der Fassadenverkleidung zum Einsatz kommen, wie man es von einigen Hochhäusern, Bürokomplexen oder auch Kaufhäusern kennt. Die veredelten Glasplatten können damit die Außenfassade bilden oder auch eine vorgesetzte Fassade sein. Veredeltes Glas begegnet uns außerdem noch in Spiegeln sowie auch im Glas für Aquarien oder Terrarien. Zudem kann Glas vielfältig veredelt werden. Die verschiedenen Methoden sollen hier im Anschluss kurz vorgestellt werden.
6.1. Siebdruck als Veredelungstechnik für Glasscheiben
Mit Siebdruck kann man Motive, Farbe oder auch Streifen auf die Glasplatte aufbringen und damit für einen besonderen Hingucker sorgen. Der Siebdruck ist eines der ältesten Verfahren im Bereich der Veredelungstechniken für Glasscheiben. Beim Siebdruck wird zunächst die Farbe durch ein Sieb auf das Glas aufgetragen. Im Anschluss wird das Glas zum Trocknen ruhen gelassen. Erst danach wird die Farbe in einem Ofen in das Glas eingebrannt und ist damit dauerhaft aufgetragen. Siebdruck hat einige Vorteile zu bieten. So ist es eine extrem beständige Veredelungsmethode. Sie kann auf Wunsch personalisiert werden und damit auch ganz individuelle Motive verwirklicht werden. Gegenüber dem Digitaldruck ist es jedoch eine teurere Methode, die insbesondere bei kleiner Stückzahl oder einer ganz individuellen Lösung aufgrund des hohen Preises seltener in Frage kommt.
6.2. Digitaldruck als Veredelungsmethode für Glasplatten
Es gibt auch immer mehr Anbieter, die Digitaldruck für ihre Kunden im Angebot haben. Hiermit wird tatsächlich eine vollständige Individualisierung der Glasplatte möglich, indem man auch ganz persönliche Motive auf ihr anbringen kann. Digitaldruck bietet sich gerade im Bereich der kleineren und individuelleren Projekte an, da es sich mit weniger Aufwand als das Siebdruckverfahren umsetzen lässt. Eine grafische Datei wird dabei direkt vom Computer mit der Hilfe einer besonderen digitalen Druckanlage auf die Glasplatte übertragen. Hierbei sind bis zu sechs (meist) keramische Farben gleichzeitig möglich. Die Preise sind bei diesem Verfahren in der Regel niedriger als beim Siebdruckverfahren. Digitaldruck lässt sich auf jeder Art Glasplatte anwenden. Mit dem Digitaldruck sind auch Projekte realisierbar, die zuvor im Siebdruckverfahren aufgrund der hohen Kosten nicht möglich gewesen wären. Bei beiden Methoden - dem Siebdruck und dem Digitaldruck - sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die verwendeten Farben qualitativ hochwertig sind. Sind diese nicht wetterbeständig, so werden die Motive mit der Zeit verblassen und das gesamte Element müsste aufgrund des Effekts ausgetauscht werden. Qualitativ hochwertige Elemente bleiben trotz Sonne langfristig erhalten. Beide Verfahren sind an sich dauerhafte Methoden der Oberflächenveredelung für Glasplatten.
6.3. Lackierung als Veredelungstechnik für Glasplatten
Des Weiteren ist die Lackierung eine mögliche Veredelung der Glasplatte. Farbig lackiertes Glas lässt sich in vielen Bereichen sinnvoll einsetzen. So zum Beispiel: im Bereich des Badezimmers als hygienische Alternative zu den Fliesen, im Bereich Küche, zur besonderen Dekoration oder auch als Fliesenersatz, als Fassadenplatten im Außenbereich sowie im Möbelbau. Lackiertes Glas ist dabei nicht nur optisch schön, sondern auch hochwertig und hygienisch. Im Bereich der Küche und des Bads kann mit dem Einsatz einer Glasplatte oder mehrerer Glasplatten an der Stelle von Fliesen auf Fugen verzichtet werden und damit eine Schmutzquelle in beiden Räumen direkt ausgeschaltet werden. Wichtig ist, dass es für die verschiedenen Einsatzbereiche auch besondere Lacke gibt, da diese unterschiedliche Auflagen erfüllen müssen. Ein Nachteil von Lack ergibt sich aus der oberflächlichen Behandlung im Vergleich zum Siebdruck. Beim Siebdruck ist ein Zerkratzen oder Abblättern des Musters oder der Grafik im Anschluss kaum möglich. Beim Lack kann es dagegen durchaus einmal zu einer Beschädigung der Oberfläche kommen, durch die sich Teile des Lacks lösen können. Allerdings bedarf es auch beim Lack hierfür einer besonderen Beanspruchung. Am besten lässt man sich hier von einem Fachhandel beraten, welche Methode er im gewünschten Einsatzgebiet empfehlen würde.
6.4. Sandstrahlung als Veredelungstechnik für Glasscheiben
Auch die Methode der Sandstrahlung kann im Praxistest aufgrund der Vielfältigkeit von sich überzeugen. Durch die Sandstrahlen wird die Oberfläche des Glas mattiert. Die Glasoberfläche wird dadurch undurchsichtig, lässt jedoch weiterhin Licht hindurch scheinen. Mit dieser Technik können ganze Glasplatten mattiert werden, oder auch einzelne Bereiche einer Glasscheibe angenehm mattiert werden. Mit dieser Technik können ebenfalls Bilder und Muster auf die Glasplatte aufgebracht und die Scheibe in jeglichem Stil gestaltet werden. Gerade auch filigrane Muster können mit der Technik der Sandstrahlung dauerhaft auf Klarglas aufgetragen werden. Will man verhindern, dass die mikroskopischen Kerben die Scheibe in ihrer Stabilität beeinträchtigen, kann man sie im Anschluss mit einer sogenannten Flusssäure verätzen. Mit dieser Technik kann man die Glasplatte federleicht in jede Epoche zaubern und damit als gute Ergänzung zu dem restlichen Interior gestalten. Die Technik der Sandstrahlung lässt sich jedoch auch gut mit anderen Techniken kombinieren. Eine besonders gelungene Variante ist diese Möglichkeit in Kombination mit aufgesetzten Glasapplikationen. Hiermit können wahre Kunstwerke entstehen. Hier lohnt sich ein Blick in das breite Angebot beim Fachhandel, um sich einen kleinen Eindruck über die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten zu verschaffen.
6.5. Rillenschliff als Veredelungsmethode für Glasplatten
Auch der Rillenschliff sorgt für einen angenehmen Hingucker beim Glas. Mit seiner Hilfe können dezent Akzente in die Glasplatte eingearbeitet werden. Die Rillen können verschieden dick und tief eingearbeitet werden. Mit der Hilfe eines sogenannten Off-Centerschliffs kann eine Rille beispielsweise auch noch von der Mitte ausgehend dicker geschliffen werden. Der Rillenschliff ist an sich eine erst einmal schlicht wirkende Veredelungsmethode. Sie kann aber effektvoll mit Licht spielen und lässt sich auch sehr wirkungsvoll in Kombination mit der Sandstrahltechnik auf einer Glasplatte einsetzen.
6.6. Applikationen als Veredelungstechnik für Glasscheiben
Auf eine Glasplatte lassen sich auch verschiedene Materiale noch zusätzlich applizieren. Hier bieten sich Steine, Spiegel sowie bunte Glasstücke an. Die Applikationen können mit anderen Techniken wie dem Rillenschliff oder auch der Sandstrahltechnik kombiniert werden. Sie können hierbei streng wirken in Anlehnung an Künstler wie Mondrian oder aber verspielt wirken, indem sie sich an Künstlern wie beispielsweise Hundertwasser orientieren. Je nach dem Einsatzort und dem restlichen Ambiente von ihm, können derart bearbeitete Glasplatten schöne und besondere Akzente setzen. Es gibt auch hier bei den Gestaltungsmöglichkeiten kaum eine Grenze - man muss es sich nur vorstellen können und den richtigen Fachhandel für die Umsetzung finden.
6.7. Schmelzglas als Veredelungsmethode für Glasplatten
Für einen besonderen Eyecatcher kann auch das Schmelzglas sorgen. Hierbei wird Glas in Glas verschmolzen, womit besondere Effekte erzielt werden können. Schmelzglas wird in der Regel aus dem sogenannten Floatglas hergestellt. In einem Bett aus feuerfestem Material werden in einem Ofen negative oder positive Formen eingearbeitet. Im Anschluss wird das Floatglas darübergelegt und erhitzt. Das Glas beginnt sich nun im Schmelzen über die Formen zu legen. Erkaltet es wieder, bleiben die Erhebungen oder auch die Vertiefungen im Glas erhalten. Das Glas ist im Anschluss nicht mehr vollständig klar, sondern stattdessen eher durchscheinend. Mit seinen Formen spielt es mit dem Licht und sorgt am richtigen Ort eingesetzt, für spannende Kontraste von Licht und Schatten und den Formen.
6.8. Besondere Einsätze im Verbundscheibensicherheitsglas
Beim Verbundscheibensicherheitsglas gibt es noch zusätzlich die Möglichkeit, Farbfolien, Edelstahl oder auch Stoff-Einlagen in die Glasplatte zu integrieren und damit wirkungsvoll einen Effekt zu setzen. Bei diesem Verfahren ist der Hersteller Provitris mit seiner Marke MAME aktuell führend auf dem deutschen Markt. Glas kann so nicht nur individuell zurechtgeschnitten werden, sondern im Anschluss auch ganz individuell veredelt werden. Damit bietet sich eine Glasplatte in vielen Bereichen an und ergänzt jeden Einrichtungsstil ansprechend. Hier gibt es Kombinationen von Glas und Stoff oder auch Glas und Edelstahl. Farb- und Materialwahl können angepasst an das Ambiente gewählt werden und dieses im Anschluss passend ergänzen.
6.9. Pulverbeschichtung als Veredelungsmethode für Einscheibensicherheitsglas
Bei der Pulverbeschichtung wird ein Motiv nach Wahl auf die Glasplatte zunächst aufgetragen und im Anschluss eingebrannt. Die genaue Verarbeitungsmethodik ist jedoch verfahrens- und herstellerabhängig. Hiermit können dauerhaft farbbrilliante Motive oder auch größere Flächen geschaffen werden. Möchte man eine gewisse Fläche nicht mehr blick- oder lichtdurchlässig haben, eignet sich diese Methode ebenfalls. Es ist ein Verfahren, dass in der Praxis mit seiner Umweltfreundlichkeit und seiner besonderen Widerstandsfähigkeit überzeugen kann.

7. Spezialglas
Da die Einsatzbereiche von Glas als Baustoff immer weiter wachsen, steigen damit auch die Ansprüche an den Baustoff. Mit modernster Technik wird es möglich, dass Glas sich den verschiedenen Einsatzgebieten effektiv nutzbarer macht. Im Anschluss sollen einmal kurz die zwei Bereiche vorgestellt werden, in denen Spezialglas immer präsenter wird.
7.1. Spezialglas für Echtglasduschen
Im Bereich der Duschen gibt es gleich mehrere denkbare Einsatzorte für Glasplatten. Zum einen die bekannte Variante als Duschabtrennung und als Tür zu einer Echtglasdusche. Bei den Echtglasduschen gibt es spezielles Glas, wie beispielsweise von einem amerikanischen Unternehmen: Clarvista. Bei Clarvista handelt sich sich um eine spezielle Oberflächenbeschichtung des Glases. Mit seiner Hilfe wird die Oberfläche quasi versiegelt und hat ein eigenes Schutzschild. Wird das Glas nun täglich beansprucht, kann es der Wärme, Feuchtigkeit sowie auch den Reinigungsmitteln deutlich mehr entgegensetzen. Es lässt sich leichter reinigen und behält lange sein frisches und neues Aussehen. Bei unbehandeltem Glas kann es mit der Zeit zu einem fleckigen, unebenen Erscheinungsbild kommen. Mit einer Oberflächenbeschichtung bleibt die Oberfläche lange glatt und sieht langfristig wie neu aus. Die Echtglasdusche wird mit beschichtetem Glas wie Clarvista pflegeleichter und behält länger ihr neues, glänzendes Aussehen. Es gibt auch besondere Pflegemittel, die für einen ähnlichen Effekt sorgen, aber regelmäßig für die Wirksamkeit erneuert werden müssen. Hier ist es am Ende immer auch ein Abwägen, wie viel Geld man zu Beginn ausgeben möchte und wie viel Pflegeaufwand man im Alltag leisten kann und möchte. Zum anderen gibt es Glasplatten als Auskleidung im Bereich der Dusche. Sie werden als Alternative zu Fliesen eingesetzt und lassen sich deutlich besser reinigen. Glas hat keine Fugen und bietet Schmutz damit weniger Möglichkeit, sich anzusiedeln. Sie können in einfacher Glasoptik gehalten sein oder eben auch mit den verschiedenen Veredelungsmechanismen optisch in jede Geschmacksrichtung aufgewertet werden.
7.2. Spezialglas für die Küche
Eine Glasplatte kann zudem jedoch auch sinnvoll in der Küche eingesetzt werden und ersetzt hierbei den Fliesenspiegel als luftige und individuelle Variante. Vorteil ist hier außerdem, dass damit die Fugen wegfallen und sich die Küchenrückwand deutlich schneller und effektiver reinigen lässt. Neben diesen Glasplatten im Bereich Küche gibt es auch noch Küchenarbeitsplatten aus Glas mit dem Produktnamen LuxRaff. Diese haben eine satinierte Optik und verfügen über eine erhöhte Kratzfestigkeit. Sie lassen sich ebenfalls leicht reinigen und sorgen für optische Leichtigkeit in der Küche. Dieses Glas gibt es in verschiedenen Farben, womit es sich in jedes Konzept einer Küche gut integrieren lässt. Es überzeugt durch seine hygienischen Eigenschaften sowie durch seine besondere Optik. Hier lohnt sich der Gang zum Fachhandel, um sich ein Bild von den verschiedenen Glasarten und seinen Vorteilen im Bereich der Küche machen zu können.

Fazit:
Die Verwendungsmöglichkeiten von Glasplatten sind vielfältig und mit der Vielzahl an weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten wird die Variabilität der Glasplatte noch höher. Eine einfache Glasplatte aus Rohglas kann so im Anschluss ihren Weg in die folgenden Gebiete finden:
als Einscheibensicherheitsglas ins Badezimmer, in den Wohnbereich oder auch Arbeitsbereich als Schiebetür, Glastür, Glaspendeltür, Glaswand, Mobiliar oder auch Glaseinsatz beziehungsweise einzelnes Glaselement;
als Verbundsicherheitsglas ebenfalls ins Badezimmer, in jeglichen Wohn- oder auch Arbeitsbereich als Glastür, Schiebetür, Glaspendeltür, Glaswand, vollständige Außenfassade, Mobiliar oder auch als Glaseinsatz oder als einzelnes Glaselement;
als Isolierglas in Fenstern sowie Türen.
Entscheidend sind dabei jeweils vorab die technischen Herstellungsmöglichkeiten zu beachten, damit man sich am Ende lange an einem qualitativ hochwertigen und schönen Produkt erfreuen kann. Wenn man nun noch die unterschiedlichen Veredelungsmethoden im Auge behält und damit seine Glasplatte individualisiert, schöpft man die unglaubliche Variabilität des Baustoffes Glas tatsächlich aus. Der Baustoff lässt sich mühelos jeder Stilrichtung anpassen und muss so nicht nur im modernen Einrichtungsstil eine gelungene Ergänzung darstellen. Mit der richtigen Oberflächenveredelung kann sich eine solche Glasplatte auch in einer Jugendstilvilla oder einem alten Stadthaus perfekt einfügen

8. Was wiegt eine Glasplatte?
Kommt eine Glasplatte zum Einsatz, sollte man sich auch über das Gewicht einer Glasplatte im Klaren sein. Schließlich muss die Glasplatte im Anschluss regelrecht befestigt werden und hierfür muss man eine realistische Vorstellung von ihrem Gewicht haben. Schließlich müssen im Fall einer Glastür die Wände auch das Gewicht der Tür mit der Hilfe der Befestigung halten können. Als Leitsatz gilt für diese Berechnung: 2,5kg/m² pro Millimeter Glasdicke. Hat man so eine Pendeltür aus Glas, die einen Meter breit ist, zwei Meter hoch und 10 Millimeter dick, so würde die Berechnung so aussehen: 2,5 x 2 (ein Meter breite mal zwei Meter Höhe) x 10 und würde als Gewicht ergeben: 50 Kilo.

9. Welche Stärke hat eine Glasplatte?
Das Rohglas gibt es in den folgenden Dicken (alle Maße sind Millimeter): 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, 19. Im Innenausbau finden sich im Bereich Sanitär bei den Duschen Stärken bei den Glasplatten ab sechs Millimeter und bei den Glastüren beginnt die Stärke bei acht Millimeter. Bei der Wahl der Stärke der Glasplatte sollte man sich von einem Fachhandel beraten lassen, was im Verhältnis zur Größe der Glasplatte und dem Einsatzgebiet als Stärke sinnvoll erscheint. Man sollte sich hier ebenfalls nicht von den Stärken im Baumarktsortiment irritieren lassen. Hier werden in einigen Fällen Glasstärken angeboten, die ausschließlich bei der Preiskalkulation Sinn ergeben und keineswegs in der anschließenden Nutzungspraxis überzeugen können.

10. Kann man Glasplatten schneiden?
Eine Glasplatte kann man in der Regel schneiden. Eine Ausnahme bilden das Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder auch das teilvorgespannte Glas (TVG). Bei diesen Glasarten entsteht im Produktionsprozess im Innern der Glasplatte eine Spannung. Wird diese Glasplatte nun im Anschluss geschnitten, wird die Spannung zerstört und die Scheibe zerbricht in lauter kleine Krümel. Bei jeglicher gespannten oder auch teilvorgespannten Glasplatte muss so der Schnitt noch an der Rohglasscheibe stattfinden. Die anderen Glasplatten lassen sich mithilfe eines Glasschneiders relativ leicht schneiden und in das passende Maß bringen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass man präzise arbeitet. Schließlich kann kein Schnitt rückgängig gemacht werden. Ein falscher Schnitt bedeutet am Ende, dass man eine neue Glasplatte benötigt.

11. Was trägt eine Glasplatte/ was hält eine Glasplatte aus?
Da der Werkstoff Glas erst einmal fragil aussieht, stellt sich für viele Menschen die Frage: Was hält eine Glasplatte am Ende wirklich aus? Wenn man sich in der modernen Architektur umschaut, so ist das je nach Einsatzort verschieden. So kann eine Glasplatte ein Element in einer Dachterrasse sein und trägt dementsprechend das Gewicht mehrerer Menschen, wenn diese auf ihr stehen. Das hierfür verwendete begehbare Verbundscheibensicherheitsglas muss natürlich für den Einsatzort entsprechend vorbereitet werden. In der Regel handelt es sich bei diesen begehbaren Scheiben um eine 3-fach oder auch 4-fach Verbundscheibensicherheitglasplatte. Die Ausführung ist abhängig von der Fläche, dem Einsatzort, der Einbauhöhe, sowie auch der Auflageform. Grundlage bildet bei einer solchen Glasplatte immer eine exakte statistische Berechnung. Der Fachhandel würde außerdem zu einem rutschhemmenden Siebdruck raten, damit die Glasplatte in der Praxis nicht zur Unfallquelle wird. Jedoch muss eine Glasplatte auch in anderen Einsatzgebieten der Nutzung standhalten. Eine Glasplatte als Echtglasdusche wird so täglich genutzt und muss dieser Nutzung standhalten. Sie muss zwar weniger Gewicht tragen, dafür aber Bewegung sowie Wärmeunterschiede und Feuchtigkeit aushalten können. Eine Schiebetür aus Glas muss ebenfalls tägliche Bewegung aushalten, man muss sich gegen sie lehnen können, ohne dass sie nachgibt. Glas lässt sich für die verschiedenen Einsätze gut vorbereiten und wird mit dem passenden Verhältnis von Größe und Dicke damit den Belastungen langfristig trotzen. Damit dies am Ende so ist, empfiehlt sich jedoch der Weg zum Fachhandel. Für den Laien ist es kaum möglich die große Variabilität der verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten und Veredelungsmethoden des Baustoffes Glas überblicken zu können. Der Fachhandel kann einem die wichtigen Informationen an die Hand geben, sich vor Ort ein Bild von speziellen Gegebenheiten machen und damit die ideale Glasplatte finden, die trägt und hält, was sie soll.

12. Wie befestigt man eine Glasplatte?
Auch diese Frage lässt sich ohne Kenntnis des Einsatzortes und -zweckes der Glasplatte kaum beantworten. Im Fachmarkt findet man die entsprechende Beschlagstechnik für Echtglasduschen, Schiebetüren oder auch Pendeltüren aus Glas. Ein wichtiges Faktor neben dem Einsatzzweck und dem -ort ist auch das Gewicht der Glasplatte. Bei jeglichen Unsicherheiten empfiehlt es sich jedoch auch hier den Fachhandel zu fragen. In einigen Fällen gibt es noch einmal spezielle Vorschriften, beispielsweise im gewerblichen Bereich. Damit man diese in jedem Fall einhält und am Ende langfristig Freude an seinem Produkt hat, sollte man den Weg zum Fachhandel nicht scheuen. Hier wird man kompetent beraten und findet die korrekte Beschlagstechnik. Denn ohne die richtige Beschlagstechnik wird man nicht langfristig Freude an seinem schönen Produkt aus Glas haben.

13. Wie entsorgt man Glasplatten?
Glasplatten können nicht einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Sie dürfen auch im kaputten Zustand nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Sicherheitsglas und generell Glasplatten dürfen ebenfalls nicht zerkleinert in den Flaschencontainer geworfen und darüber entsorgt werden. Stattdessen können sie als Teil eines Sperrmülls entsorgt werden. Möchte man sie schnell entsorgen und findet sich ansonsten zu wenig Sperrmüll im Haus, so kann man die Glasplatten auch direkt zum nächsten Recyclinghof fahren. Je nach Ort kostet das Entsorgen von Glasplatten beim Recyclinghof Geld. Über die eventuell anfallenden Gebühren kann man sich vorab telefonisch informieren. Hat man eventuell eine Glaserei in der unmittelbaren Nähe, kann man bei größeren Platten auch hier nachfragen, ob diese noch Verwendung für die Glasplatte haben könnten. Handelt es sich nicht um vorgespanntes oder teilvorgespanntes Glas haben diese eventuell noch Verwendung für das Glas.