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Anfrage auf Maß

zweiflügelige Glastüren bestehend aus einem Gehflügel und einem Bedarfsflügel zum Einbau in Türzargen mittels Türbänder und Rahmenteilen, alternativ mit zargenunabhängigen Bändern im Durchgang

In Breite Zargenausführungen, oder breitere Öffnungen von über 1.000 mm Breite bietet sich der Einbau von zweiflügeligen Glastüren an. Dabei sind diese für Standard-Beschlagtechnik wie Studio/Studio, Office/Studio und Office/Office lieferbar. Darüber hinaus ist dies über zargenunabhängige Türbänder, für den Einbau der doppelflügeligen Glastür in dem Durchgang, möglich.

Weitere Informationen zur Ausführung der Beschlagtechnik finden Sie unterhalb der Artikel.

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Was ist ein Gehflügel ?

Der Gehflügel ist der in ständiger Nutzung befindliche Glastürflügel. Dabei ist diese bei asymmetischer (ungleicher Teilung der Breite) in der Regel der breitere Glastürflügel.
Dieser wird mit 2 Türbändern und dem Schloß ausgestattet, welches die Klinke (die sogenannte Drückergarnitur) erhält. Wahlweise kann das Schloß mit einer Verriegelung mittels Buntbart-Schlüssel, oder über einen Profilzylinder (Schloß PZ vorgerichtet) verbaut werden.

Was ist der Bedarfsflügel ?

Der Bedarfsflügel wird nur bei Bedarf geöffnet und ist daher der üblicherweise feststehende Glastürflügel in einer zweiflügeligen Glastür. Auch dieser erhält zwei Türbänder. Damit die Falle des Schlosses (bei Studio) bzw. die Falle und der Riegel (bei Office/Objekt) gehalten werden können, besitzt der Gegenkasten einen Falleneinlaß bzw. bei Office/Objekt zusätzlich einen Riegeleinlaß.

Der Gegenkasten verfügt über ein Anschlagblech,so dass der Gehflügel nicht auf die gegenüberliegende Seite der Öffnungsrichtung gedrückt werden kann.

Wie wird der Bedarfsflügel gehalten (arretiert) ?

Bei einer Ausführung einer Türzarge mit Anschlag (wie es üblicherweise der Fall ist) wird der Bedarfsflügel
zum Boden hin mit einem soganennten Überschubfeststeller gehalten. Je nach Hersteller ist dieser mit einem Drehrädchen (WSS) ausgestattet, oder über einen Schub-/Zugriegel (dormakaba).
Für die Verriegelung im Boden wird eine Bohrung benötigt, um die Bodenhülse des Überschubfeststellers einzusetzen, benötigt.

Im Zargenfalz wird die Glastür mittels eines Türschnäppers gehalten. Dafür ist in der Zarge eine kleine Bohrung einzubringen. In diese wird der  Körper des Schnäppers eingelassen,im Falz erfolgt die Verschraubung. 

Alternativ kann am Fußboden ein Eckschloß zum Überschieben (Überschub-Eckschloß) oder ein verschraubbares Eckschloß verwendet werden.

Im Fall des Einbaus der doppelflügeligen Glastür im Durchgang, seitlich zur Mauer oder einer Durchgangzarge, ist dies mit sogenannten zargenunabhängigen Türbändern zu lösen.
Wichtig dabei ist, dass die Glastür für diese Bandtechnik vorgerichtet wird. Die Bandbohrungen weichen von denen der Standard.Office-Bohrungen im Randabstand zur Glaskante ab (30 mm Mitte Bohrungen, anstatt 35,5 mm).

Zur Arretierung kann hier zum Boden und zum Sturzbereich jeweils ein Überschubfeststeller, oben je nach Einstand im Durchgang selbst, verbaut werden. Dies gilt ebenso für den Verbau von Eckschlössern.

Bei Einbai einer zweiflügeligen Glastür im Durchgang vergessen Sie bitte nicht einen Anschlag zu setzen,
um ein Überdrücken der Glastür(en) zu verhindern.

Haben Sie Fragen zu einer Doppel-Glastür mit Beschlagtechnik ? Kontaktieren Sie uns per Mail, gern auch telefonisch. Wir beraten Sie gern.